Adobe startet jetzt scheinbar die Offensive, um Apple zu zeigen, wie sauer man ist, das Apple auf dem iPhone und dem kommenden iPad das Flash-Format nicht unterstützt. Der kalifornische Softwarekonzern hat heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt, seine Entwicklungsumgebung "Air" auf die Smartphones der wichtigsten Konkurrenten von Apple zu bringen. Dazu gehören die Handy-Betriebssysteme Android, Symbian OS, WebOS und Windows Mobile.
Apple unterstützt diese Entwicklungsumgebung und Flash nicht und argumentiert mit dem Leistungshunger und Fehleranfälligkeit von Flash. Der Leistungshunger ist in der Tat unbestritten. Flash wird
vor allem für die Wiedergabe multimedialer und animierter Inhalte verwendet. Apple moniert außerdem Sicherheitlücken in Adobe und Flash und setzt lieber auf den neuen offenen Webseiten-Standard
HTML5. Dieser erlaubt ebenfalls die Wiedergabe von Videos und das ganz ohne Flash.
Adobe hat indes einige Starke Partner im Boot, denn in der Allianz zur Förderung Verbreitung von Air und Flash haben sich rund 70 Kooperationspartner eingebunden. Dazu auch Apples stärkste Konkurrenten im Handy-Sektor, nämlich Nokia, HTC, Samsung, Sony Ericsson, Toshiba, Motorola und Palm.
mcleo.ch




